Es muss eigentlich nicht mehr gesagt werden, mittlerweile weiß es jeder: neben der richtigen Ernährung gehört zum erfolgreichen Abnehmen immer auch ein Fitnessregime. Trotzdem scheint dieser zweite für viele der Abnehmenden der weitaus schwierigere Schritt zu sein.
Das Fitnessstudio und die Kurse des heimischen Sportvereins scheinen bedrohlich, voll von Foltergeräten und urteilenden Blicken. „Ich gehe ins Studio sobald ich etwas abgenommen habe“, heißt es. Die einfachste und nebenbei günstigste Lösung des Problems: Sport an der frischen Luft.
Wer einen Hund hat ist bereits klar im Vorteil, denn ihm bleibt nichts anderes übrig als mit diesem vor die Tür zu gehen, warum also nicht den täglichen Spaziergang etwas ausdehnen und es Walking nennen. Der Hund wird es nicht krumm nehmen. Aber auch Freunde und Kinder kann man einfach zu Trainingspartnern machen beim Frisbee, Fußball oder Rollerbladen im Park.
Wer es etwas anstrengender mag, findet in und um viele städtische Parks speziell angelegte Jogging- und Walkingpfade oder schließt sich dem zunehmenden Trend von lose organisierten Gruppen an, welche Tai Chi oder Qi Gong ganz genauso ausüben so wie es auch im Ursprungsland in China gemacht wird, gemeinsam im Park.
Für Kraftübungen muss der Outdoor Sportler wissen, das Beste aus jedem Spielplatz zu machen. Klettergerüste geben sehr gute Fitnessgeräte ab und bei den Klassikern wie Klimmzügen und Liegestützen ersetzt das eigene Körpergewicht die Hanteln.
Für Outdoor Fitness benötigt man überhaupt nicht viel Ausrüstung, bequeme Kleidung, ein Paar Laufschuhe und schon kann es losgehen. Lediglich Rollerbalding und Nordic Walking benötigen etwas mehr Investition als einen Ball oder den alten Frisbee, der Staub ansetzt seit er als Werbegeschenk vom Baumarkt kam.
Noch besser, während es auf dem Lande manchmal gar kein Fitnessstudio gibt, das man besuchen könnte, gibt es bei diesem Sportprogramm keine Ausreden, denn was so ländlich liegt, dass es keinen Park benötigt, hat Natur genug. Raus in den Wald!